Ehrungen im Autoscooter: Peter vom Wege endlich als Iämpeströter in Amt und Würden

Normalerweise nimmt der Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) seine Inthronisierungen und Ehrungen im Juni vor. Dies wurde jedoch in diesem Jahr erneut von der Corona-Pandemie verhindert. Am Samstag nutzte der HHBV deshalb die in den vergangenen Tagen auf dem Ernst-Meister-Platz an der Tillmansstraße veranstaltete Kirmes, um – vor Regen gut geschützt auf dem Autoscooter von Andreas Alexius – zumindest die wichtigsten 2021er Zeremonien in komprimierter Weise durchführen zu können.

Diese einmalige Form einer Hasper Brauchtumsveranstaltung fand im Beisein etlicher Abgesandter aus den Nachbarstädten Hagen, Gevelsberg, Voerde und Schwelm eine beachtliche Resonanz. Auch Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz hatte es sich nicht nehmen lassen, am Samstagmorgen nach Haspe zu kommen. Für Spaß, Unterhaltung und Musik sorgten unter anderem der Schützenverein Westerbauer und die Blueline Marching Band.

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Kirmespark und Ulk 2021 auf dem Ernst-Meister-Platz

Freude bei den Hagener Schaustellern und beim HHBV! Wie Dirk Wagner, Vorsitzender des Schaustellervereins, am Freitag, 20. August, erläuterte, ermöglicht die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW einen „Hasper Kirmespark“ ohne Einlasskontrollen. Die Hasper Kirmes ist diesmal – vergleichen mit normalen Zeiten – zwar notgedrungen eine „Light-Version“, doch immerhin werden sich vom 26. bis 29. August auf dem Ernst-Meister-Platz an der Tillmannsstraße 35 Fahrgeschäfte ein Stelldichein geben – darunter Breakdancer, Twister, Autoscooter und drei Kinderfahrgeschäfte. Der „Hasper Kirmespark“ hat am Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 14 bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag von 12 bis 20 Uhr.

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Harald Kröner: Wir sind traurig.

Im Sinne der vierten Strophe des Iämpeströter-Liedes:

„Wenn ich mal da oben bin und seh die Welt so klein dann hol ich mir ein Fernglas her und schau nach Haspe rein, seh ich dann meinen Freundeskreis wie fröhlich alle sind, dann singe ich ganz kräftig mit wenn dieses Lied erklingt. – Ich bin ein Iämpeströter und darauf bin ich stolz…..“

Harald, du wirst uns fehlen.

Der Vorstand des Hasper Heimat und Brauchtumverein

Neuer Iämpeströter, neuer Kirmespin

„Wir brennen darauf, endlich wieder mit Ulk, Kirmes und allen anderen Dingen, die zum Hasper Brauchtum gehören, an den Start gehen zu dürfen“, das sagten Jörg Bäcker, der Präsident des Hasper Heimat- und Brauchtum-Vereins (HHBV), und Vizepräsident Thomas Eckhoff im Februar in einem Gespräch mit der Westfalenpost.

Seitdem ist viel Wasser die Ennepe hinuntergeflossen – und immer noch ist nicht absehbar, welche Feiern in diesem Jahr tatsächlich noch möglich sein werden. Gleichwohl hat der HHBV jetzt den neuen „Iämpeströter“ vorgestellt: Peter vom Wege (auf dem Foto links) ist der neue Hasper Iämpeströter. Er folgt auf Thomas Wolter (rechts).

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Kirmes 2021: Ein „komprimiertes Fest“

Ein „heißer Aspirant“ auf den Hasper Bolzen ist in diesem Jahr sicherlich das Corona-Virus. (Symbolfoto: Thomas Eckhoff)

„Wir brennen darauf, möglichst bald das zu tun, was wir am liebsten tun – sprich: wir würden nur zu gern endlich wieder mit Ulk, Kirmes, unseren beliebten Festen und allen anderen Dingen, die zum Hasper Brauchtum gehören, an den Start gehen“, betonen HHBV-Präsident Jörg Bäcker und Vizepräsident Thomas Eckhoff. „Gleichwohl sind wir uns natürlich der Schwierigkeit bewusst, konkrete Planungen vorzulegen. Denn niemand kann momentan seriöse Prognosen für das Jahr 2021 abgeben.“ Deshalb könne derzeit keiner wissen, was nach den Sommerferien möglich sei und was nicht.

„Aktuell müssen wir leider feststellen, dass der Lockdown und die damit verbundenen Einschränkungen bislang nicht so erfolgreich waren, wie wir alle uns das wünschten,“ sagt Thomas Eckhoff. „Deshalb macht es auch keinen Sinn, das Maifest und die normalerweise im Juni veranstalteten Festivitäten in der traditionellen Weise zu planen.“

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