Teilnahme am Hasper Kirmeszug: Anmelden bis zum 19. Mai

Kleiner Rückblick auf die HHBV-Jahreshauptversammlung

Beim Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) stand am Freitag, 18. März 2022, im „Boni“ an der Berliner Straße die diesjährige Jahreshauptversammlung auf der Tagesordnung.

Präsident Hans-Jörg Bäcker stellte in seinem kurzen Rückblick auf das Jahr 2021 insbesondere heraus, dass es der Corona-Pandemie und dem Jahrhunderthochwasser zum Trotz gelungen ist, wenigstens einige der wichtigsten traditionellen Ehrungen durchzuführen. So war es beispielsweise am Ende des Sommers möglich, die Wachholderritter zu küren, die Heimatkette an Dieter Friedhof und den Ulk-Orden an Dietmar Flüshöh zu verleihen sowie Peter vom Wege als Iämpeströter zu inthronisieren. Der HHBV, der im vergangenen Jahr auf sein 160-jähriges Bestehen zurückblicken konnte, hat sich ferner am Hagener Urlaubskorb beteiligt. Außerdem durfte er seine lange Historie unter anderem mit einem von Pressesprecher Michael Eckhoff verfassten Beitrag im Jahrbuch „Schönes Westfalen“ präsentieren.

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1924: Erster Kirmes-Zug nach zehn Jahren

Auch wenn es kein Trost sein mag, aber zwischen 1914 und 1923 konnte aufgrund des Ersten Weltkriegs und der problematischen Phase in der Folgezeit der Hasper Kirmeszug gleich zehnmal hintereinander nicht durch Haspe touren. Erst 1924 vermochte der Zug endlich wieder zu starten. Den Zeitungshinweis verdanken wir Klaus Budde vom Hagener Heimatbund.

Erinnerung an den Kirmeszug: Kleines Ulk-Spektakel und Möhrenspende

Eigentlich wollte der Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) in diesem Jahr seinen 160. Geburtstag gebührend feiern. Aber, klar, die Corona-Pandemie hat dies verhindert. Am Samstag, 19. Juni, wäre normalerweise der jährliche Festzug durch die Straßen Haspes getourt. Zuvor – also am Vormittag – hätte es das traditionelle „Erbsensuppenessen“ gegeben, bei dem allerlei Auszeichnungen vorgenommen worden wären, zum Beispiel die Ehrung der Wachholderritter durch den Bezirksbürgermeister.

All‘ dieses blieb und bleibt dem Hasper Ulk-Volk vorerst noch verwehrt. Immerhin konnte unlängst schon der neue Iämpeströter, Peter vom Wege, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der 64-Jährige ist – aus Hasper Sicht betrachtet – ein „Zuwanderer“. Er wuchs in Boele-Helfe auf. Der Vater von zwei Töchtern und Großvater von vier Enkelkindern ist indes seit Jahrzehnten im Hasper Brauchtum präsent. So hat er die sehr aktive, rund 20 Personen umfassende Kirmesgruppe „Die fröhlichen Handwerker“ mit aus der Taufe gehoben.

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Kirmes 2021: Ein „komprimiertes Fest“

Ein „heißer Aspirant“ auf den Hasper Bolzen ist in diesem Jahr sicherlich das Corona-Virus. (Symbolfoto: Thomas Eckhoff)

„Wir brennen darauf, möglichst bald das zu tun, was wir am liebsten tun – sprich: wir würden nur zu gern endlich wieder mit Ulk, Kirmes, unseren beliebten Festen und allen anderen Dingen, die zum Hasper Brauchtum gehören, an den Start gehen“, betonen HHBV-Präsident Jörg Bäcker und Vizepräsident Thomas Eckhoff. „Gleichwohl sind wir uns natürlich der Schwierigkeit bewusst, konkrete Planungen vorzulegen. Denn niemand kann momentan seriöse Prognosen für das Jahr 2021 abgeben.“ Deshalb könne derzeit keiner wissen, was nach den Sommerferien möglich sei und was nicht.

„Aktuell müssen wir leider feststellen, dass der Lockdown und die damit verbundenen Einschränkungen bislang nicht so erfolgreich waren, wie wir alle uns das wünschten,“ sagt Thomas Eckhoff. „Deshalb macht es auch keinen Sinn, das Maifest und die normalerweise im Juni veranstalteten Festivitäten in der traditionellen Weise zu planen.“

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Solidarität mit dem Schaustellerverein bei der symbolischen Kirmes

Der Hasper Kirmeszug musste in diesem Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausfallen. Auch die Kirmes selbst findet nicht statt – fast nicht. Am Samstag wurden symbolisch drei Buden am Torhaus aufgebaut.

Symbolische Kirmes am Torhaus (Foto: Leon Rosenkranz)

Eigentlich wäre am vergangenen Samstag, 20. Juni, der Hasper Kirmeszug durch die Berliner-, Voerder- und Kölner Straße und über den Hüttenplatz gezogen. Doch das Coronavirus hat den vielen engagierten Ulk-Freunden rund um den Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) bekanntlich einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

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