Kirmes 2021: Ein „komprimiertes Fest“

Ein „heißer Aspirant“ auf den Hasper Bolzen ist in diesem Jahr sicherlich das Corona-Virus. (Symbolfoto: Thomas Eckhoff)

„Wir brennen darauf, möglichst bald das zu tun, was wir am liebsten tun – sprich: wir würden nur zu gern endlich wieder mit Ulk, Kirmes, unseren beliebten Festen und allen anderen Dingen, die zum Hasper Brauchtum gehören, an den Start gehen“, betonen HHBV-Präsident Jörg Bäcker und Vizepräsident Thomas Eckhoff. „Gleichwohl sind wir uns natürlich der Schwierigkeit bewusst, konkrete Planungen vorzulegen. Denn niemand kann momentan seriöse Prognosen für das Jahr 2021 abgeben.“ Deshalb könne derzeit keiner wissen, was nach den Sommerferien möglich sei und was nicht.

„Aktuell müssen wir leider feststellen, dass der Lockdown und die damit verbundenen Einschränkungen bislang nicht so erfolgreich waren, wie wir alle uns das wünschten,“ sagt Thomas Eckhoff. „Deshalb macht es auch keinen Sinn, das Maifest und die normalerweise im Juni veranstalteten Festivitäten in der traditionellen Weise zu planen.“

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Solidarität mit dem Schaustellerverein bei der symbolischen Kirmes

Der Hasper Kirmeszug musste in diesem Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausfallen. Auch die Kirmes selbst findet nicht statt – fast nicht. Am Samstag wurden symbolisch drei Buden am Torhaus aufgebaut.

Symbolische Kirmes am Torhaus (Foto: Leon Rosenkranz)

Eigentlich wäre am vergangenen Samstag, 20. Juni, der Hasper Kirmeszug durch die Berliner-, Voerder- und Kölner Straße und über den Hüttenplatz gezogen. Doch das Coronavirus hat den vielen engagierten Ulk-Freunden rund um den Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) bekanntlich einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Am 20.6. wäre in Haspe der Kirmeszug gefahren — Symbolisches Treffen Samstag am Denkmal

Am Samstag, 20. Juni, wäre eigentlich der Kirmeszug durch Haspe „gerollt“, in den Buden und Fahrgeschäften würde fröhlich gefeiert. Wenigstens symbolisch soll dem vielleicht wichtigsten Hasper Tag nun am Torhaus gedacht werden.

Ulk-Auftakt: Corona ließ nur symbolischen Akt zu

Wenn uns die Corona-Pandemie nicht heimgesucht hätte, wären die Hasperinnen und Hasper am vergangenen Samstag, 6. Juni, in die heiße Kirmesphase eingetaucht und hätten in der Rundturnhalle („Ufo“) an der Kölner Straße ihren Kommers veranstaltet.

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