Solidarität mit dem Schaustellerverein bei der symbolischen Kirmes

Der Hasper Kirmeszug musste in diesem Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausfallen. Auch die Kirmes selbst findet nicht statt – fast nicht. Am Samstag wurden symbolisch drei Buden am Torhaus aufgebaut.

Symbolische Kirmes am Torhaus (Foto: Leon Rosenkranz)

Eigentlich wäre am vergangenen Samstag, 20. Juni, der Hasper Kirmeszug durch die Berliner-, Voerder- und Kölner Straße und über den Hüttenplatz gezogen. Doch das Coronavirus hat den vielen engagierten Ulk-Freunden rund um den Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) bekanntlich einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Am 20.6. wäre in Haspe der Kirmeszug gefahren — Symbolisches Treffen Samstag am Denkmal

Am Samstag, 20. Juni, wäre eigentlich der Kirmeszug durch Haspe „gerollt“, in den Buden und Fahrgeschäften würde fröhlich gefeiert. Wenigstens symbolisch soll dem vielleicht wichtigsten Hasper Tag nun am Torhaus gedacht werden.

Ulk-Auftakt: Corona ließ nur symbolischen Akt zu

Wenn uns die Corona-Pandemie nicht heimgesucht hätte, wären die Hasperinnen und Hasper am vergangenen Samstag, 6. Juni, in die heiße Kirmesphase eingetaucht und hätten in der Rundturnhalle („Ufo“) an der Kölner Straße ihren Kommers veranstaltet.

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Kirmesbauer Kröner weist symbolisch auf die Ulk-Zeit hin: Samstag gibt’s den Kirmespin!

Normalerweise würden Iämpeströter, Kirmesbauer, Wolkenschieber, der Vorstand des Heimat- und Brauchtum-Vereins (HHBV) sowie zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter am kommenden Samstag, 6. Juni, in die „heiße Phase“ des Hasper Ulks eintreten. Doch das vermaledeite Coronavirus lässt weder den Kirmeskommers noch das Wolkenschieberfest zu – und erst recht nicht den Hasper Zug am 20. Juni. All‘ dies ist aus gutem Grund untersagt.

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Corona: Kein Maifest, kein Kommers, kein Wolkenschieberfest und kein Kirmeszug

Das neuartige Coronavirus grassiert. Überall im Land werden Veranstaltungen abgesagt, Schulen geschlossen und notgedrungen sogar zahlreiche nicht notwendige Operationen verschoben. Kanzlerin Angela Merkel empfahl am Donnerstag eindringlich, vorerst auf möglichst viele Sozialkontakte zu verzichten. Die Situation wird auch dadurch verschärft, dass niemand derzeit weiß, mit welchen Auswirkungen wir es noch zu tun bekommen.

Letztendlich geht es um die Gesundheit von Tausenden. Wir alle sind aufgerufen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Deshalb hat der Vorstand des Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) zwar schweren Herzens, aber einstimmig beschlossen, sämtliche Feste rund um das Hasper Kirmesgeschehen im Frühling und Sommer abzusagen. Das heißt: es wird weder das Maifest geben noch im Juni den Kommers, das Wolkenschieberfest und erst recht nicht den Kirmeszug.

Die für die Jahre 2020 und 2021 gewählten Mottos bleiben sozusagen „im Amt“ und werden jeweils um ein Jahr verschoben, sie werden also in 2021 und 2022 genutzt. Auch alle diejenigen, die für Ehrungen auserwählt wurden (Ulk-Orden, Heimatkette etc.), müssen auf die Würdigung nicht verzichten, sie werden allesamt im nächsten Jahr ausgezeichnet. Gleiches gilt für den neuen Iämpeströter, er wird nicht im Juni 2020 inthronisiert, sondern folgerichtig erst im Juni 2021. Der HHBV wird somit 2020/21 keinen amtierenden Iämpeströter haben.

Der Vorstand bittet alle angeschlossenen Vereine, Wagenbauer und Freunde um Verständnis für diese einschneidende Maßnahme. Aber dieser Beschluss war in Anbetracht der Dramatik der Entwicklung absolut notwendig. Das Virus lässt uns keine andere Möglichkeit.