Frohe Weihnachten!

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu, das Weihnachtsfest ist nahe – eine Zeit mit langen Abenden und besinnlichen Stunden. Sie gibt uns die Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken und noch einmal auf die vergangenen Monate zurückzuschauen.

Sehr geehrte Mitglieder des HHBV und der angeschlossenen Vereine,
liebe Freundinnen und Freunde des Hasper Brauchtums,

geprägt war das Jahr 2021 gleich mehrfach von gravierenden Einschränkungen im öffentlichen Leben. Viele neue Wörter hielten Einzug in unseren Wortschatz – von „2G“ bis „Booster“. Als wir unseren vorherigen Weihnachtsbrief im Dezember 2020 verschickten, hatten wir noch gehofft, es würden bald wieder – dank der bevorstehenden Impfaktionen – normalere Zeiten auf uns alle zukommen. Doch jeder Philosoph weiß, dass nichts so schlimm ist, als dass es nicht noch schlimmer sein könnte.

Mit „Delta“ und „Omikron“ musste durchaus gerechnet werden, doch damit nicht genug: Mitte Juli bescherten uns das Tief „Bernd“ und die anschließende Flutkatastrophe eine weitere Herausforderung. Die Wassermassen standen in jenen Tagen nicht nur im Hof unserer „alten Feuerwache“, sondern auch in den Kellerräumen und Garagen. Schäden in einem höheren fünfstelligen Bereich waren die Folge.

Doch wo Schatten ist, da ist glücklicherweise auch Licht. Der HHBV erfuhr eine Welle der Hilfsbereitschaft: Da waren die vielen eigenen Mitglieder, die schier unermüdlich mitgeholfen haben, die schlimmsten Schäden innerhalb weniger Tage zu beheben. Da waren aber auch dem HHBV zugeneigte Handwerker, die sich uns uneigennützig zur Verfügung gestellt haben.

Und schlussendlich gab es auch so manche geldliche Zuwendung – von Mitgliedern ebenso wie von anderen Vereinen, sogar aus anderen Teilen von Westfalen. Die vielen Momente aktiver Hilfe künden erfreulicherweise von der großen Wertschätzung, die dem HHBV entgegengebracht wird. Darauf dürfen wir stolz sein.

Bedauerlicherweise mussten auch im Jahr 2021 die meisten Brauchtumsfestivitäten abgesagt werden. Immerhin konnten wir uns wenigstens an einigen „kleineren Aktivitäten“ erfreuen. So war es uns Ende August möglich, auf dem Autoscooter von Andreas Alexius unsere wichtigsten Inthronisierungen und Ehrungen vorzunehmen und Peter vom Wege endlich offiziell in den erlauchten Kreis der Iämpeströter aufzunehmen.

Auch hat sich der HHBV erneut am städtischen Urlaubskorb beteiligt und er hat am Zustandekommen des neuen Hasper Stadtteilbuches sowie des 2022er-HagenBuches mitgewirkt. Ebenso gelang es uns, die Jahreshauptversammlung im „Boni“ mitsamt allen notwendigen Wahlen problemlos durchzuführen.

Doch diesen Freuden zum Trotz müssen wir eingestehen, dass wir alle sehr, sehr traurig sind, dass es ein weiteres Jahr lang weder den Kommers noch das Wolkenschieberfest noch unseren geliebten Kirmeszug hat geben können. Denn unser ULK – das wissen Sie alle nur zu gut – lebt hauptsächlich vom gemeinsamen Erleben und von den Festen.

Deswegen wollen wir nicht nur auf das Jahr 2021 zurückschauen, sondern uns ebenso der Verantwortung gegenüber der Zukunft stellen. Und diese Verantwortung bedeutet für uns, unser Augenmerk auf das Jahr 2022 zu richten und zu hoffen, dass wir uns beizeiten wieder einer gewissen Normalität annähern können und dass zumindest im Sommer 2022 wesentliche Teile unserer Brauchtumsaktivitäten möglich sein werden. Erste Planungen hierzu sind jedenfalls schon unter Dach und Fach.

Also, liebe Freundinnen und Freunde, lasst uns optimistisch sein! In diesem Sinne hoffen alle Mitglieder des Vorstands inständig, dass wir 2022 endlich wieder dem ULK in all‘ seinen Facetten frönen können.

Der Vorstand des Hasper Heimat- und Brauchtum-Vereins wünscht Ihnen und Euch noch ruhige, besinnliche Vorweihnachtstage, ein schönes Fest und einen erfolgreichen Rutsch ins neue Jahr.

Bleibt an unserer Seite!
Und – ganz wichtig: Gesund bleiben!

Hans-Jörg Bäcker
Präsident HHBV

Thomas Eckhoff
Vizepräsident HHBV

Claudia Kempa
Vizepräsidentin HHBV

10.000 Euro für die Hasper „Feuerwache“

Große Freude bei Thomas Eckhoff (rechts) und Jörg Bäcker (Bildmitte) von der Hasper Dieter-Klöckner-Stiftung: Aus einem Spendentopf des Wehringhauser Sportvereins und Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen flossen der Stiftung am 17. November beachtliche 10.000 Euro zu.

Die Spendenübergabe geschah „am Rande“ des Zweitliga-Spitzenspiels zwischen dem VfL Eintracht und dem VfL Gummersbach, das die Eintrachtler am Ischeland mit 40:36 für sich entscheiden konnten.

Die Spende wurde von VfL-Eintracht-Präsident Detlef Spruth (links) überreicht. Das Geld soll für Renovierungsarbeiten in der einstigen Hasper Feuerwache an der Enneper Straße verwendet werden.

Zur Erinnerung: Am 14. Juli 2021 wurde Hagen in einem seit Menschengedenken nie dagewesenen Ausmaß von Regenmassen überflutet. Die Ennepe lief damals über die Ufer und verursachte auch in der früheren Feuerwache ganz erhebliche Schäden.

Die Feuerwache ist ein denkmalgeschützter und architekturgeschichtlich bedeutender Bau aus den späten 1920er-Jahren, der vom Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) als Domizil genutzt wird.

Claudia Kempa ist neue Vizepräsidentin

Wegen der Coronapandemie konnte der Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) seine diesjährige Jahreshauptversammlung erst im September 2021 durchführen. Besonders begrüßt wurden im „Boni“-Saal an der Berliner Straße: der amtierende Iämpeströter Peter vom Wege, der neue Heimatkettenträger Dieter Friedhoff und Ulk-Orden-Träger Dietmar Flüshöh, der obendrein für seine langjährige HHBV-Mitgliedschaft geehrt wurde.

Bei ihren Rückblicken auf das Jahr 2020 verwiesen Präsident Jörg Bäcker, Schatzmeisterin Aurelia Wippermann und Pressesprecher Michael Eckhoff sowohl auf die vielen ausgefallenen Veranstaltungen als auch auf die Erfolge, die allen Widrigkeiten zum Trotz erzielt werden konnten. So waren im Sommer 2020 immerhin einige kleinere Veranstaltungen möglich, die die Gemüter der Hasper Ulk-Freunde wenigstens „ein bisschen“ zu erfreuen vermochten. In puncto Finanzen befindet sich alles nach wie vor im „grünen Bereich“, wenngleich begreiflicherweise kaum Einnahmen erzielt werden konnten. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes kam die Mitgliederversammlung einstimmig nach.

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Harald Kröner: Wir sind traurig.

Im Sinne der vierten Strophe des Iämpeströter-Liedes:

„Wenn ich mal da oben bin und seh die Welt so klein dann hol ich mir ein Fernglas her und schau nach Haspe rein, seh ich dann meinen Freundeskreis wie fröhlich alle sind, dann singe ich ganz kräftig mit wenn dieses Lied erklingt. – Ich bin ein Iämpeströter und darauf bin ich stolz…..“

Harald, du wirst uns fehlen.

Der Vorstand des Hasper Heimat und Brauchtumverein

Vor 160 Jahren gründete Baumeister Schmidt die Gesellschaft Ulk

Der „Hasper Heimat und Brauchtum Verein“ (HHBV), unter anderem Veranstalter des alljährlichen Hasper Kirmeszuges, feiert 2021 seinen 160. Geburtstag. Baumeister Friedrich Schmidt und einige Mitstreiter gründeten ihn 1861 als „Gesellschaft Ulk“. Anfang März 2011 wurde im Gasthaus Hülsche mit einer „historischen Vorstandssitzung“ an diese Gründung erinnert.

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