Solidarität mit dem Schaustellerverein bei der symbolischen Kirmes

Der Hasper Kirmeszug musste in diesem Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausfallen. Auch die Kirmes selbst findet nicht statt – fast nicht. Am Samstag wurden symbolisch drei Buden am Torhaus aufgebaut.

Symbolische Kirmes am Torhaus (Foto: Leon Rosenkranz)

Eigentlich wäre am vergangenen Samstag, 20. Juni, der Hasper Kirmeszug durch die Berliner-, Voerder- und Kölner Straße und über den Hüttenplatz gezogen. Doch das Coronavirus hat den vielen engagierten Ulk-Freunden rund um den Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) bekanntlich einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

Der traditionsreiche Zug musste zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ausfallen. Und so blieb den Hasper Symbolfiguren – angeführt von Kirmesbauer Michael Kröner (mit Schirm) – nichts anderes übrig, als sich mit weiteren Würdenträgern, HHBV-Präsident Jörg Bäcker, Vizepräsident Thomas Eckhoff sowie Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser (3.v.r.) und einigen Freunden aus Voerde, Schwelm und Gevelsberg lediglich symbolisch vor dem Kirmesbauerdenkmal zu treffen.

Hier, inmitten des Hasper Kreisels, wartete der HHBV-Vorstand noch mit einer Überraschung auf: Der Heimatverein spendete 1.000 Euro an den Hagener Schaustellerverein. Mit dieser Spende möchte der HHBV seine Wertschätzung für die durch die Coronakrise arg gebeutelten Schausteller zum Ausdruck bringen, die ja stets eine wichtige Stütze des Hasper Ulk- und Kirmesgeschehens bilden. Das Geld soll ein Stück weit dazu beitragen, finanzielle Härtefälle in den Reihen der Schausteller lindern zu helfen.

Der Schaustellerverein, der übrigens zum symbolischen Treff am Samstag mit drei Ständen am Kirmesbauerdenkmal aufwartete, war mit dem 2. Vorsitzenden Daniel Gusik, Gino Tränkler, Alfons Tröger und Kassiererin Sibylla Dietrich vertreten.