10.000 Euro für die Hasper „Feuerwache“

Große Freude bei Thomas Eckhoff (rechts) und Jörg Bäcker (Bildmitte) von der Hasper Dieter-Klöckner-Stiftung: Aus einem Spendentopf des Wehringhauser Sportvereins und Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen flossen der Stiftung am 17. November beachtliche 10.000 Euro zu.

Die Spendenübergabe geschah „am Rande“ des Zweitliga-Spitzenspiels zwischen dem VfL Eintracht und dem VfL Gummersbach, das die Eintrachtler am Ischeland mit 40:36 für sich entscheiden konnten.

Die Spende wurde von VfL-Eintracht-Präsident Detlef Spruth (links) überreicht. Das Geld soll für Renovierungsarbeiten in der einstigen Hasper Feuerwache an der Enneper Straße verwendet werden.

Zur Erinnerung: Am 14. Juli 2021 wurde Hagen in einem seit Menschengedenken nie dagewesenen Ausmaß von Regenmassen überflutet. Die Ennepe lief damals über die Ufer und verursachte auch in der früheren Feuerwache ganz erhebliche Schäden.

Die Feuerwache ist ein denkmalgeschützter und architekturgeschichtlich bedeutender Bau aus den späten 1920er-Jahren, der vom Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) als Domizil genutzt wird.

Claudia Kempa ist neue Vizepräsidentin

Wegen der Coronapandemie konnte der Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) seine diesjährige Jahreshauptversammlung erst im September 2021 durchführen. Besonders begrüßt wurden im „Boni“-Saal an der Berliner Straße: der amtierende Iämpeströter Peter vom Wege, der neue Heimatkettenträger Dieter Friedhoff und Ulk-Orden-Träger Dietmar Flüshöh, der obendrein für seine langjährige HHBV-Mitgliedschaft geehrt wurde.

Bei ihren Rückblicken auf das Jahr 2020 verwiesen Präsident Jörg Bäcker, Schatzmeisterin Aurelia Wippermann und Pressesprecher Michael Eckhoff sowohl auf die vielen ausgefallenen Veranstaltungen als auch auf die Erfolge, die allen Widrigkeiten zum Trotz erzielt werden konnten. So waren im Sommer 2020 immerhin einige kleinere Veranstaltungen möglich, die die Gemüter der Hasper Ulk-Freunde wenigstens „ein bisschen“ zu erfreuen vermochten. In puncto Finanzen befindet sich alles nach wie vor im „grünen Bereich“, wenngleich begreiflicherweise kaum Einnahmen erzielt werden konnten. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes kam die Mitgliederversammlung einstimmig nach.

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Erinnerung an den Kirmeszug: Kleines Ulk-Spektakel und Möhrenspende

Eigentlich wollte der Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) in diesem Jahr seinen 160. Geburtstag gebührend feiern. Aber, klar, die Corona-Pandemie hat dies verhindert. Am Samstag, 19. Juni, wäre normalerweise der jährliche Festzug durch die Straßen Haspes getourt. Zuvor – also am Vormittag – hätte es das traditionelle „Erbsensuppenessen“ gegeben, bei dem allerlei Auszeichnungen vorgenommen worden wären, zum Beispiel die Ehrung der Wachholderritter durch den Bezirksbürgermeister.

All‘ dieses blieb und bleibt dem Hasper Ulk-Volk vorerst noch verwehrt. Immerhin konnte unlängst schon der neue Iämpeströter, Peter vom Wege, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der 64-Jährige ist – aus Hasper Sicht betrachtet – ein „Zuwanderer“. Er wuchs in Boele-Helfe auf. Der Vater von zwei Töchtern und Großvater von vier Enkelkindern ist indes seit Jahrzehnten im Hasper Brauchtum präsent. So hat er die sehr aktive, rund 20 Personen umfassende Kirmesgruppe „Die fröhlichen Handwerker“ mit aus der Taufe gehoben.

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