Harkorten im FernUni-Film

Das „Homecoming“ ist ein jährlich stattfindendes Treffen für Absolventinnen und Absolventen der Hagener FernUniversität. Meist gehört eine Stadtrundfahrt dazu, in der Vergangenheit häufig geleitet von Stadtheimatpfleger und HHBV-Pressesprecher Michael Eckhoff.

Im Jahr 2020 konnte das „Homecomig“ wegen der Corona-Pandemie nicht in der traditionellen Form durchgeführt werden. Stattdessen feierte ein Film über Hagener Industriegeschichte seine Premiere. In drei Kapiteln blicken Michael Eckhoff und David Johann Lensing – professioneller Filmemacher, heute sogar Mitarbeiter der FernUniversität und gleichzeitig selbst Student – auf Hagen.

Dabei geht es um die Lange Riege in Eilpe, um die frühere Textilfabrik Elbers an der Volme – und natürlich auch um Haspe, genauer um Haus und Familie Harkort(en).

Zugeschaltet hatten sich sogar Studierende aus Finnland, Brasilien und Japan.

Der HHBV wünscht frohe Weihnachten

Sehr geehrte Mitglieder des HHBV und der angeschlossenen Vereine,
liebe Freundinnen und Freunde des Hasper Brauchtums,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Es war in vielfältigster Weise ein ungewöhnliches Jahr. Vor allem war es eine schwierige und mitunter sehr bedrückende Zeit.

Geprägt war das Jahr bekanntlich von gravierenden Einschränkungen im öffentlichen Leben. Als wir Ende Februar 2020 erstmals intensiver mit einer drohenden Corona-Pandemie konfrontiert wurden, schien das „Covid-19-Problem“ noch weit weg von Haspe zu sein. Doch schon Mitte März wurde dem Vorstand bewusst, vor welchen Herausforderungen wir stehen würden.

Die Absage aller Brauchtumsfestivitäten war die logische Konsequenz. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg durfte es weder unseren beliebten Kommers noch das traditionelle Wolkenschieberfest noch unseren hochgeschätzten Kirmeszug geben. Das hat uns alle sehr traurig gestimmt.

Wir konnten dennoch im Sommer das eine oder andere Mal zumindest kleinere Kirmes-Veranstaltungen und -Treffen durchführen. Auch hat sich der HHBV beispielsweise am städtischen Urlaubskorb beteiligt und im Herbst am Zustandekommen des neuen Hasper Stadtteilbuches mitgewirkt (erscheint vermutlich am 18. Dezember 2020). Ferner bewarb sich der HHBV in einem Wettbewerb des Bundesverbandes für Kultur, Natur und Heimat e.V. (BHU) darum, unsere „alte Feuerwache“ als eines der deutschen „Kulturdenkmäler des Jahres 2021“ auszeichnen zu lassen. Mit dieser Ehrung dürfen wir uns tatsächlich seit wenigen Tagen schmücken. Auch Säuberungsarbeiten an der „Feuerwache“ haben uns immer mal wieder beschäftigt. Aber: Brauchtum – das wissen Sie alle nur zu gut – lebt hauptsächlich vom gemeinsamen Erleben und von den Festen. Das hat notgedrungen viel zu kurz kommen müssen. Keine Frage, auch das schmerzt.

Doch nun gilt es, den Fokus auf das Jahr 2021 zu richten. Wir wissen selbstverständlich nicht, was das kommende Jahr „in petto“ hält. Gleichwohl hoffen wir, dass wir uns beizeiten wieder einer gewissen Normalität annähern können und dass zumindest ab Sommer wieder wesentliche Teile unserer Brauchtumsaktivitäten möglich sein werden.

Unser Hauptaugenmerk gilt natürlich dem Kommers, dem Wolkenschieberfest und dem Kirmeszug. Lasst uns optimistisch sein, dass solche Aktivitäten tatsächlich im Juni entfaltet werden können.

Der Vorstand hofft jedenfalls inständig, dass es mit unserem Brauchtum 2021 wieder vorangeht und drückt fest die Daumen. Drückt alle mit!

Der Vorstand wünscht Ihnen und Euch ruhige, besinnliche Adventswochen, ein schönes Fest und einen erfolgreichen Rutsch ins neue Jahr. Und – ganz wichtig: Gesund bleiben!

Hans-Jörg Bäcker
Präsident des HHBV

Thomas Eckhoff
Vizepräsident des HHBV

Solidarität mit dem Schaustellerverein bei der symbolischen Kirmes

Der Hasper Kirmeszug musste in diesem Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausfallen. Auch die Kirmes selbst findet nicht statt – fast nicht. Am Samstag wurden symbolisch drei Buden am Torhaus aufgebaut.

Symbolische Kirmes am Torhaus (Foto: Leon Rosenkranz)

Eigentlich wäre am vergangenen Samstag, 20. Juni, der Hasper Kirmeszug durch die Berliner-, Voerder- und Kölner Straße und über den Hüttenplatz gezogen. Doch das Coronavirus hat den vielen engagierten Ulk-Freunden rund um den Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) bekanntlich einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht.

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