HASPE im Wandel der Zeit: Neuauflage erschienen

Die erste Auflage des Buches „HASPE im Wandel der Zeit“ von HHBV-Pressesprecher Michael Eckhoff, herausgegeben von der Bezirksvertretung Haspe, war im Dezember binnen weniger Tage ausverkauft.

Nun ist eine zweite Auflage des 302 Seiten starken Buches im Hagener Ardenkuverlag erschienen. Weitere Infos gibt es im von Jonas Friedhoff aufgenommenen Video.

Das Buch ist an verschiedenen Stellen in Haspe erhältlich und überall, wo es Bücher gibt, bestellbar.

Kirmesbauer Kröner weist symbolisch auf die Ulk-Zeit hin: Samstag gibt’s den Kirmespin!

Normalerweise würden Iämpeströter, Kirmesbauer, Wolkenschieber, der Vorstand des Heimat- und Brauchtum-Vereins (HHBV) sowie zahlreiche Mitstreiterinnen und Mitstreiter am kommenden Samstag, 6. Juni, in die „heiße Phase“ des Hasper Ulks eintreten. Doch das vermaledeite Coronavirus lässt weder den Kirmeskommers noch das Wolkenschieberfest zu – und erst recht nicht den Hasper Zug am 20. Juni. All‘ dies ist aus gutem Grund untersagt.

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Corona: Kein Maifest, kein Kommers, kein Wolkenschieberfest und kein Kirmeszug

Das neuartige Coronavirus grassiert. Überall im Land werden Veranstaltungen abgesagt, Schulen geschlossen und notgedrungen sogar zahlreiche nicht notwendige Operationen verschoben. Kanzlerin Angela Merkel empfahl am Donnerstag eindringlich, vorerst auf möglichst viele Sozialkontakte zu verzichten. Die Situation wird auch dadurch verschärft, dass niemand derzeit weiß, mit welchen Auswirkungen wir es noch zu tun bekommen.

Letztendlich geht es um die Gesundheit von Tausenden. Wir alle sind aufgerufen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Deshalb hat der Vorstand des Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) zwar schweren Herzens, aber einstimmig beschlossen, sämtliche Feste rund um das Hasper Kirmesgeschehen im Frühling und Sommer abzusagen. Das heißt: es wird weder das Maifest geben noch im Juni den Kommers, das Wolkenschieberfest und erst recht nicht den Kirmeszug.

Die für die Jahre 2020 und 2021 gewählten Mottos bleiben sozusagen „im Amt“ und werden jeweils um ein Jahr verschoben, sie werden also in 2021 und 2022 genutzt. Auch alle diejenigen, die für Ehrungen auserwählt wurden (Ulk-Orden, Heimatkette etc.), müssen auf die Würdigung nicht verzichten, sie werden allesamt im nächsten Jahr ausgezeichnet. Gleiches gilt für den neuen Iämpeströter, er wird nicht im Juni 2020 inthronisiert, sondern folgerichtig erst im Juni 2021. Der HHBV wird somit 2020/21 keinen amtierenden Iämpeströter haben.

Der Vorstand bittet alle angeschlossenen Vereine, Wagenbauer und Freunde um Verständnis für diese einschneidende Maßnahme. Aber dieser Beschluss war in Anbetracht der Dramatik der Entwicklung absolut notwendig. Das Virus lässt uns keine andere Möglichkeit.